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Neue
Erkenntnisse - Vorsorge und Behandlung
Zwei
von 10 Hunden leiden früher oder später an schmerzhaften Gelenkerkrankungen.
Über die Hälfte davon, so sagen statistische Zahlen kynologischer
Verbände, weist krankhafte Veränderungen am Hüftgelenk (Hüftgelenkdysplasie/HD)
auf. Daher ist es für jeden Hundehalter wichtig, (frühzeitig)
über die Ursachen, vorbeugende Maßnahmen und mögliche Behandlungsformen
der HD informiert zu sein. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
zur Entstehung von Gelenkschäden helfen, der HD vorzubeugen
und sie erfolgreich zu behandeln.
Bei
der Hüftgelenkdysplasie (HD) führt eine Fehlentwicklung des
Hüftgelenks dazu, dass Gelenkkopf und Gelenkpfanne nicht mehr
exakt ineinander passen. Auf den normalerweise glatten Gelenkflächen
entstehen Unebenheiten. Wie ein rostiges Scharnier bewegt sich
das Gelenk nicht mehr glatt und rund. Jede Bewegung ist mit
Widerstand und Reibung verbunden. Wodurch zusätzlich Schäden
am Knorpel, aber auch an anderen Gelenkstrukturen wie Bändern,
Gelenkkapsel und Gefäßen auftreten können. Der Hund hat Schmerzen,
seine Lebensqualität wird beeinträchtigt: Probleme beim Aufstehen,
Treppensteigen und Springen, Bewegungsunlust, Wetterfühligkeit
oder Lahmheit. All dies weist darauf hin, dass sich der Hund
nur unter Schmerzen bewegen kann. Je nach Ausmaß der HD können
die Hüftschäden in jungen Jahren, manchmal aber auch erst im
Alter des Hundes zu Beschwerden führen.

Ursachen
der HD
An
der Entstehung der HD können verschiedene Faktoren beteiligt
sein. So zum Beispiel erbliche Veranlagung, Ernährungsfehler,
Alterungsprozesse oder eine Fehlbelastung der Gelenke. In vielen
Fällen greifen diese Faktoren ineinander, bedingen und verstärken
sich unter Umständen.
Erbliche
Disposition / Veranlagung
Die
Veranlagung der Hüftgelenkdysplasie (HD) wird seit geraumer
Zeit diskutiert. Meist sind typische Veränderungen am Hüftgelenk
schon frühzeitig auf einem Röntgenbild zu erkennen. Dies macht
es möglich, Hunde mit einer Veranlagung für HD nicht in der
Zucht einzusetzen, zum Schutz vor einer weiteren Vererbung von
Generation zu Generation. Konsequente züchterische Maßnahmen
in den vergangenen Jahren haben bereits geholfen, die Zahl der
HD-Fälle bei häufig betroffenen Rassen zu verringern. Nun aber
stagniert der Rückgang und auch Mischlinge sind mehr und mehr
betroffen. Dies liegt vermutlich daran, dass neben der erblichen
Vorbelastung auch andere Faktoren Einfluss auf die Entstehung
der HD haben.

Falsche
Ernährung
Besonders
Welpen und Junghunde schnellwüchsiger, großer Rassen neigen
dazu, bei einer zu reichhaltigen und energiereichen Kost unnatürlich
schnell zu wachsen. Das Hüftgelenk wird dadurch stark belastet.
Wobei auch der Knorpel Schaden nehmen und sich sogar von der
knöchernen Unterlage lösen kann. Ähnliche Probleme entstehen,
wenn das Kalzium/Phosphor-Verhältnis im Futter eines Hundes
nicht stimmt. Vorbeugend wird empfohlen, junge Hunde im Wachstum
restriktiv zu ernähren. Das heißt, junge Hunde sollten weniger
kalorien-, vitamin-, mineralstoff- und eiweißreich ernährt werden.
Was nicht bedeutet, dass junge Hunde "großgehungert" werden
sollen. Es geht lediglich darum, den Hund bedarfsgerecht zu
ernähren und nicht darüber hinaus. Viele Hundehalter wollen
einem jungen Hund im Wachstum durch gewisse "Extras" etwas besonders
Gutes tun - leider meist zuviel des Guten. Dennoch ist es sinnvoll.
über eine gezielte Nahrungsergänzung die Gesunderhaltung des
Gelenkknorpels zu unterstützen. Näheres dazu lesen Sie im Folgenden.
Fehlbelastung/Überbelastung
Eine
unnatürliche, zu hohe Belastung der Gelenke kann die Entstehung
und das Ausmaß einer HD beeinflussen. Werden die Gelenke eines
Hundes sehr früh, extrem oder zu ausdauernd belastet, nimmt
das Gelenk Schaden. Insbesondere dann, wenn der Hund aus oben
genannten Gründen vorbelastet ist.
Altersbedingte
Stoffwechselvorgänge
Normale
Alterungsvorgänge müssen nicht unbedingt zu erkennbaren Problemen
am Hüftgelenk führen, sie bewirken jedoch, dass der Hund, besonders
wenn er vorbelastet ist, empfindlicher auf Einwirkungen und
Reize reagiert. Ältere Hunde sollten daher regelmäßig in der
Tierarztpraxis untersucht werden, damit erste Anzeichen von
Gelenkveränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden
können.
| Mögliche
Ursachen für HD |
| Vererbung
|
unausgewogene
Ernährung (z.B. Kalzium-Phosphor-Verhältnis) |
| Ernährung
|
fehlerhafte
Zuchtauswahl |
| Fehlbelastung
|
zu energiereiche Ernährung beim Junghund |
| Alter
|
angeborene
Schäden/Veranlagung |
| ungeeignete
Bewegung |
Veränderungen
im Knorpelstoffwechsel |
So
kann der Hundehalter vorbeugen
Vorbeugend
sollten Hunde mit HD oder der Veranlagung zur HD nicht zur Zucht
eingesetzt werden. Außerdem gilt es Hunde, ganz gleich welchen
Alters, ausgewogen zu ernähren und angemessen zu belasten. Sinnvoll
ist darüber hinaus, den Knorpelstoffwechsel bei vorbelasteten,
erkrankten und älteren Hunden durch eine entsprechende Nahrungsergänzung
zu unterstützen. Insbesondere die Wirkung neuer Knorpelschutzpräparate
(siehe Kasten) sollte hier genutzt werden. Wichtig ist es allerdings
ein geeignetes Produkt zu wählen, am besten in Abstimmung mit
der Tierarztpraxis. Denn falsche Präparate sind nicht nur wirkungslos,
sondern können sogar zu schweren Schäden führen, so zum Beispiel
hochdosierte Kalzium-Produkte. Wichtig ist es, erste Anzeichen
eines Gelenkleidens ernst zu nehmen und frühzeitig tierärztlich
behandeln zu lassen. Denn Gelenkknorpel kann sich nur bis zu
einem gewissen Grad regenerieren. Das heißt, wenn die Schäden
zu weit fortgeschritten sind, können die Abbauvorgänge kaum
noch rückgängig gemacht werden.

Ergänzungsfutter
- neue Erkenntnisse
| Anzeichen
für HD |
| Mühe
beim Aufstehen, Springen und Treppensteigen |
| Morgendliche
Steifheit |
| Unsicherer
Gang |
| Bewegungsunlust
|
| Wetterfühligkeit
|
| Lahmheit
(einseitig oder beidseitig) |
| Gelenkschwellungen
|
| Fehlstellung
der Beine |
| Muskelschwund
|
Behandlung
der HD
Egal
ob beim jungen oder alten Hund, bei plötzlichen oder schleichenden
Krankheitsanzeichen, stets sollte bei einer HD so früh wie möglich
eingegriffen werden. In vielen Fällen kann eine rechtzeitige
Behandlung das Leiden mildern und an seinem Fortschreiten hindern.
Geeignete Maßnahmen und Medikamente können die Schmerzen und
Beschwerden lindern und einem weiteren Knorpelabbau entgegenwirken.
Gewichtskontrolle/angepasste
Bewegung
Wesentliche
Grundlage der Behandlung ist die Gewichtskontrolle und ein verhaltenes
Bewegungsprogramm. Nimmt ein zu schwerer Hund ab, entlastet
dies seine Gelenke spürbar. Sinnvoll ist es, erkrankte Hunde
mehrmals täglich kurz auszuführen, statt einmal täglich einen
langen Spaziergang zu machen. Auch regelmäßiges Schwimmen ist
ratsam. Bewegungen, die dem Hund besondere Beschwerden bereitenn
sollten weitestgehend vermieden werden. Aktivitäten, bei denen
der Hund stark beschleunigen und abbremsen muss, wie zum Beispiel
Frisbee- oder Ballspiele, und alle Formen des Hundesport sind
nicht zu empfehlen.
Knorpelaufbauende
Nahrungsergänzung
Über
die oben genannten Maßnahmen hinaus empfiehlt es sich, dem Hund
ergänzend zu einem ausgewogenen Futter ein knorpelaufbauendes
Präparat zu geben, das Bestandteile der so genannten Knorpelmatrix
enthält. Dies hilft, die Geschmeidigkeit des Knorpels zu erhalten
und den Knorpelabbau im Gelenk zu hemmen. Ein entsprechendes
Präparat sollte nur in Absprache mit der Tierarztpraxis gewählt
werden. Als Wirksubstanz sollte es natürliches Chondroitinsulfat
und Chitosan enthalten, und zwar in ausreichender Konzentration
(Reinheit). Chondrotinsulfat macht in Natur einen Großteil der
im Knorpel vorhandenen Strukturen aus. Studien haben gezeigt,
dass es im Gelenk entzündungshemmend und regulierend auf den
Knorpel und die Zellen der Gelenkauskleidung wirkt. Außerdem
hemmt es die Enzyme, die für die schleichende Zerstörung des
Knorpels verantwortlich sind. In Untersuchungen beim Menschen
erwies sich Chondrotinsulfat darüber hinaus schmerzlindernd.
Früher musste die Substanz direkt ins Gelenk gespritzt werden,
was mit entsprechenden Risiken verbunden war. Heute gibt es
in der Tierarztpraxis Futterpellets, die dem Hund wie ein Leckerli
einmal täglich gegeben werden (Fortiflex®).
Da dieses Mittel nicht chemisch wirkt, sondern die körpereigenen
Reparaturvorgänge unterstützt, tritt die Wirkung erst nach rund
25 Tagen ein, hält dann aber über die Kur von 30 Tagen hinaus
über mehrere Monate an, so dass eine Kur über 30 Tage nur 3-4mal
jährlich notwendig ist.

Medikamente
Um
die akuten Schmerzen einer Gelenkerkrankung schnell zu lindern,
werden meist schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente
gegeben. In vergangenen Jahren wurde oft auf Steroide wie Cortison
zurückgegriffen, heute stehen mit so genannten nichtsteroidalen
Antiphlogistika alternative Präparate zur Verfügung. Neu zugelassen
für den Hund sind Tabletten, die eine Kombination aus beiden
Wirkstoffgruppen enthalten: Phenylbutazon und Prednisolon. In
dieser Kombination können die einzelnen Wirkstoffe niedriger
dosiert werden, sie sind damit schonender und auch für Langzeitbehandlungen
geeignet. Oben genannte knorpelaufbauende Chondrotinsulfat-Präparate
können Dank ihrer zusätzlichen entzündungshemmenden Wirkung
helfen, die benötigte Menge an Medikamenten so gering wie möglich
zu halten.
Operation
Verschaffen
diese Maßnahmen keine Linderung, hilft häufig nur noch eine
Operation. Man unterscheidet hier solche Eingriffe, die lediglich
die Schmerzen lindern, nicht aber die Veränderungen am Gelenk
beheben, und andere, bei denen das Gelenk wieder hergestellt,
die Missbildung behoben wird.
Dauerhaft
schmerzlindernd aber nicht heilend ist zum Beispiel eine Pectinektomie
oder eine Denervation. Bei ersterer wird ein Muskel, der bei
HD-kranken Hunden vergrößert ist und einen Teil der Schmerzen
hervorruft, durchtrennt. Bei der Denervation dagegen werden
Nerven, die die Gelenkkapsel versorgen, unterbrochen. Dabei
wird durch einen kleinen Hautschnitt der Weg zum Hüftgelenk
freigesetzt und die Knochenhaut der Gelenkpfanne angekratz.
Auf diesem Weg wird eine Knochenwucherung hervorgerufen, die
die missgebildete Gelenkpfanne vergrößert. Das Gelenk wird dadurch
stabilisiert. Die Denervation ist kostengünstiger als andere
OP-Methoden und erspart dem Hund einen großen operativen Eingriff.
Eine
Behandlung bei der nicht nur der Schmerz genommen, sondern auch
die Funktion des Hüftgelenkes verbessert wird, ist die Femurkopfresektion.
Hier entfernen Tierärztin oder Tierarzt den oberen Teil des
Oberschenkelknochens. Anstelle des Knochens bildet sich daraufhin
eine bänderartige Verbindung. Diese ermöglicht eine schmerzfreie,
aber manchmal doch eingeschränkte Bewegung der Hüfte. Diese
Operation ist weniger bei großen, schweren Hunden zu empfehlen,
bei Hunden kleinerer und mittlerer Größe kann sie jedoch großen
Erfolg haben.
Die
tatsächliche Heilung eines HD-Gelenks ist nur mit einer Hüftgelenksprothese
möglich. Hier wird das Gelenk ganz oder teilweise durch ein
künstliches Gelenk ersetzt. Nach erfolgreicher Operation kann
der Hund das Gelenk schmerzfrei und ohne Einschränkung bewegen.
Hat der Hund jedoch eine Entzündung im Körper (z.B. Zahnfleischentzündung)
kann es zu einer Infektion und Lockerung im Bereich der Prothese
kommen. Diese Behandlung ist zwar kostenaufwendig, bringt aber,
sofern der Patient geeignet ist, die besten Ergebnisse. Unbedingt
vorausgesetzt ist, dass der Hund nach der Operation ausreichend
ruhig gehalten und geschont wird. Die Wahl der Operationsmethode
für einen HD-kranken Hund muss im Einzelfall mit der Tierarztpraxis
abgestimmt werden und hängt von verschiedenen Faktoren ab (siehe
Kasten).

Welche
Operation bei HD?
Welche
der im Text genannten Operationsmethoden geeignet ist, hängt
vom einzelnen Fall ab. Entscheidend ist das Ausmaß der Erkrankung,
das Alter, die Größe und das Temperament des Hundes. Neben den
unterschiedlichen Kosten steht außerdem die Frage im Vordergrund,
welches Ziel erreicht werden soll. Mit bestimmten Operationen
wird nicht die Erkrankung geheilt, sondern lediglich der Schmerz
gelindert oder behoben (Pectinektomie, Denervation). Dies kann
zum Beispiel bei älteren Hunden sinnvoll sein, denen man eine
größere Operation nicht mehr zumuten möchte. Eine Femurkopfresektion
nimmt den Schmerz und verbessert zumindest die Funktion des
Hüftgelenkes. Diese Operation ist bei größeren Hunden nicht
so sehr zu empfehlen. Sie ist mehr für Hunde kleiner und mittlerer
Größe geeignet. Eine tatsächliche Heilung ergibt sich nur aus
einer Hüftgelenksprothese. Hier allerdings ist eine endgültige
Heilung nur möglich, wenn der Hund im Anschluß an die Operation
längerfristig ruhiggestellt werden kann. Bei sehr temperamentvollen
Tieren kann dies unter Umständen schwierig sein. Es gilt also
in Absprache mit der Tierarztpraxis die Vor- und Nachteile der
jeweiligen Operationsmethoden abzuwägen und die für den einzelnen
Hund geeignete Behandlung herauszufinden.
Natürliche
Heilmethoden
Nicht
zuletzt bieten auch alternative Heilmethoden bei Gelenkerkrankungen
Hilfe. Besonders die Akupunktur eignet sich äußerst gut zur
Behandlung andauernder Schmerzen. Ihre Wirksamkeit ist inzwischen
wissenschaftlich belegt. Neben den gezielten Reizen durch Akupunkturnadeln,
die in wiederholten Sitzungen erfolgt und oft verblüffende Erfolge
zeigt, kommt im Rahmen der Akupunktur auch eine Implantation
von Goldkügelchen in Frage. Hier werden winzig kleine Kügelchen
aus Gold an den Akupunkturstellen abgesetzt, die so zusagen
eine Dauerakupunktur hervorrufen. Besonders bei der Hüftgelenksdysplasie
kann die Akupunktur den Einsatz von Schmerzmitteln weitgehend
ersetzen.
Weitere
Behandlungsmöglichkeiten bestehen in Massagen, Physiotherapie
und Wärmebehandlung, also Verfahren, deren Vorzüge man schon
seit einiger Zeit in der Humanmedizin nutzt. Diese häufig unter
dem Begriff "Krankengymnastik" zusammengefassten Methoden werden
seit einiger Zeit zunehmend auch beim Tier angewendet. Unter
Anleitung von Tierärztin und Tierarzt können Hundehalter lernen,
welche Übungen ihrem Hund gut tun und diese dann zuhause regelmäßig
anwenden.
Fazit:
Die
HD beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. Vielen von ihnen
kann man als Hundehalter frühzeitig entgegenwirken: durch eine
verantwortungsvolle Zuchtauswahl, ausgewogene Ernährung und
geeignete Bewegung des Hundes. Darüber hinaus helfen knorpelaufbauende
Ergänzungsfuttermittel, Gelenkerkrankungen vorzubeugen und Knorpelschäden
zu lindern. Erkrankt ein Hund dennoch, so muss dies nicht etwa
das Aus bedeuten. Im Gegenteil, dank wissenschaftlicher Fortschritte
und ausgereifter medizinischer Behandlungsmöglichkeiten, kann
ein Hund mit HD, je nach Ausmaß der Erkrankung, durchaus ein
schmerzfreies Leben führen.
| Mögliche
Hilfe bei Gelenkerkrankungen |
| Gewichtskontrolle/Abmagerungsdiät
|
| Angepasste,
gleichmäßige Bewegung |
| Knorpelaufbauende
Ergänzungsfutter (z.B. Fortiflex®) |
| Medikamente:
Schmerzmittel, entzündungshemmende Präparate |
| Operation:
z.B. Denervation, Pectinectomie, Femurkopfresektion, Prothese
|
| Natürliche
Heilverfahren: z.B. Akupunktur, Physiotherapie |
Von
Thekla Vennebusch, Tierärztin
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